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Matthias-Claudius-Grundschule

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Fax: 0234 - 94365 -447

Internet: www.mcs-bochum.de
E-mail: Grundschule(at)
mcs-bochum.de

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Zur Leistung erziehen

Kinder bringen gerade in unserer Schule sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit, was ihre Motivation zum Lernen betrifft. Leistungsbereitschaft muss bei manchen erst geweckt und entwickelt werden. Dazu braucht jedes Kind sein individuelles Lerntempo und ein auf sein persönliches Leistungsvermögen angepasstes Lernprogramm. Tages- und Wochenpläne, Freiarbeit, Werkstatt und Stationsarbeit schaffen die Voraussetzungen, dieses individuelle Lernen zu ermöglichen.

Durch diese Arbeitsweisen werden die Kinder zu planvollem, sorgfältigem und selbstständigem Tun hingeführt. So können Selbstvertrauen, Lernfreude und Leistungszuversicht gefördert werden.

Jedes Kind soll seine Möglichkeiten ausschöpfen können.

Zeugnisse

Wir haben unsere Zeugnispraxis auf Grund des neuen Schulgesetzes geändert, das auch den Schulen in freier Trägerschaft die neue Regelung verpflichtend macht. Im Zuge dieser Neuregelung haben wir in den Facharbeitsgruppen und bei pädagogischen Konferenzen Kriterienkataloge für die Leistungsbewertung in den einzelnen Fächer erstellt. Dabei stellen die Klassenarbeiten nur einen Teil der Bewertung dar, auch Arbeitsprozesse, Lösungsstrategien, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit fließen in die Benotung mit ein.

Wichtig ist uns wie bisher, dass wir eine ermutigende Pädagogik verfolgen und allen

Schülern helfen wollen ihr Potenzial zu entwickeln. Im Dialog mit den Schülern bei Kindersprechtagen und Lerngesprächen soll zum einen die Selbsteinschätzung gefördert und zum andern die Noten transparent gemacht werden und das Kind mit seiner ganzen Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen. In diesem Sinne sollen auch weiterhin die Elternsprechtage zur Zeugnisausgabe gestaltet sein.

Kompetenzerwartungen

 

Kompetenzerwartungen im Fach Deutsch

 

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

 

Schreiben 1/2

 

Schriftsprachentwicklung

 

-       bildet erste Laute der Wörter (meist Anlaute) durch passende Buchstaben ab

-       bildet „Lautskelette“ der Wörter (mehrere passende Buchstaben, meist Konsonanten) ab

-       schreibt für fast alle Laute im Wort passende Buchstaben auf

-       bildet die Lautkette der Wörter komplett durch passende Buchstaben ab

-       wendet schon erste Rechtschreibmuster an (wie <sch>, <ch>, <ei>,<eu>, <ie>, <h> etc.) – auch wenn sie noch an der falschen Stelle stehen

-       schreibt schon einige Wörter in freien Texten orthografisch korrekt auf

-       bemüht sich um Rechtschreibung: fragt nach der Richtigschreibung von Wörtern oder schlägt nach

-       schreibt häufige Wörter/Merkwörter normgerecht

 

Schreiben

 

-       hält Wortgrenzen ein

-       schreibt in gut lesbarer Druckschrift

-       ab Mitte Klasse 2: schreibt in Schreibschrift flüssig und formklar

 

 

Wortübergreifende Regelungen

 

-       schreibt den Satzanfang groß

-       kennzeichnet das Satzende

-       schreibt Nomen mit großem Anfangsbuchstaben

 

 

Strategien

 

-       schreibt methodisch sinnvoll ab (Abschreiben in vier Schritten)

-       nutzt die eingeführten Übungsmethoden

-       findet verwandte Wörter

-       nutzt Ableitungen (z.B. Bäume-Baum, schreibt-schreiben) als Schreibhilfe

-       nutzt Verlängerungen (z.B. Kind-Kinder) als Schreibhilfe

-       kann kurze u. lange Selbstlaute unterscheiden und dies in Zweifelsfällen nutzen

 

 

Texte schreiben

 

-       schreibt einzelne Wörter, z.B. zu Bildern…

-       entwickelt selbstständig Schreibideen

-       schreibt einzelne Sätze

-       schreibt aufeinander bezogene Sätze

-       schreibt kurze, verständliche Geschichten

-       liest das Geschriebene und überprüft die Stimmigkeit (allein oder mit anderen)

 

 

Lesen 1/2

 

 

Leseentwicklung

 

-       versucht selbstständig erste Wörter zu erlesen und ihnen Bedeutung zuzuordnen

-       erliest einfache, kurze Wörter und kann ihre Bedeutung nennen

-       erliest drei-und mehrsilbige Wörter und kann ihre Bedeutung nennen

-       erliest Wörter mit Konsonantenhäufungen und kann ihre Bedeutung nennen

-       erfasst kurze, bekannte Wörter auf einen Blick

-       liest einen kurzen Text leise und beantwortet textbezogene Fragen zum Inhalt

-       versteht kurze Anweisungen in einem leise gelesenen Text und führt diese aus

-       liest geübte Texte gestaltend vor

 

 

Strategien

 

-       bemerkt Verständnisschwierigkeiten und kann diese lösen, z.B. durch Gliederung längerer Wörter in Silben und Morpheme

-       bildet Vermutungen zum Fortgang einer Handlung

-       liest zeilenübergreifend

 

Umgang mit Texten

 

-       hört beim Vorlesen aufmerksam zu

-       kann zum Vorgelesenen erzählen und Fragen beantworten

-       wählt Texte/Bücher aus einem breiten Angebot interessegeleitet aus (z.B. in freien Lesezeiten)

-       liest selbst gewählte Texte/Bücher mit Ausdauer

-       erzählt zum Inhalt des Buches

-       kann Titel und Autor/Autorin nennen

-       kann einfachen Lesepass führen

-       gibt zu Texten/Büchern eine begründete Bewertung ab

 

 

 

Sprechen und Zuhören (Klasse 1-4)

 

Sprechen im Alltag

 

-       kann in Alltagssituationen angemessen mit anderen sprechen und auf andere reagieren

-       nimmt zu anderen Kontakt auf

-       stellt Fragen

-       antwortet auf Fragen

-       macht Vorschläge

-       bittet um Hilfe

-       versteht mündliche Arbeitsanweisungen

-       kann einen Sachverhalt verständlich darstellen

-       verfügt über einen angemessenen Wortschatz

-       spricht weitgehend sprachrichtig

 

Geregelte Gespräche führen

 

-       nimmt an geregelten Gesprächen in Gruppen teil

-       hört anderen Kindern zu

-       hört aktiv zu und zeigt dies durch sprachliche und nichtsprachliche Rückmeldungen

-       lässt andere zu Ende sprechen

-       spricht laut genug, damit andere verstehen können

-       bleibt beim Thema, bezieht eigene Beiträge auf die Beiträge anderer Kinder

-       vertritt eigene Idee/die eigene Meinung angemessen

-       nennt Gründe für das Gelingen oder Nichtgelingen eines Gespräches

-       übernimmt in Gesprächen die Rolle des Gesprächsleiters

 

Erzählen

 

-       erzählt von Erlebtem oder Erfundenem

-       baut längere Erzählzusammenhänge auf

-       nutzt beim Erzählen Gestik und Mimik

-       plant Erzählungen und nutzt dabei die bekannten Planungshilfen (Erzählkarten, Erzählleine…)

 

Konflikte lösen

 

-       kann in Konfliktsituationen angemessen agieren und reagieren

-       äußert die eigene Meinung und begründet sie

-       geht auf andere Meinungen ein

-       findet Schlichtungsmöglichkeiten und setzt diese um

 

Szenisch spielen

 

-       übernimmt in szenischen Spielformen Aufgaben

-       beteiligt sich an der Ideenfindung zur Umsetzung von Texten oder anderen Vorlagen in ein szenisches Spiel

-       gestaltet eigene Rollen mit sprachlichen und körpersprachlichen Mitteln

-       gibt anderen Rückmeldung über die Wirkung einer Rollengestaltung

 

 

 

 

 

 

Kompetenzerwartungen im Fach Mathematik

 

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

 

Prozessbezogene Kompetenzen

 

-       geht problemlösend und kreativ mit (Knobel-) Aufgaben um

-       wendet mathematische Kenntnisse zur Bearbeitung von Sachsituationen an

-       äußert Vermutungen über mathematische Zusammenhänge

-       stellt den eigenen Lösungsweg dar

-       verwendet Fachsprache

 

Zahlen und Operationen (Arithmetik)

 

-       orientiert sich im Zahlenraum bis 20 (Kl.1)/100 (Kl. 2)

-       addiert mündlich oder halbschriftlich

-       subtrahiert mündlich oder halbschriftlich

-       multipliziert (Kl. 2)

-       dividiert (Kl. 2)

-       hat das kleine Einspluseins und die Umkehrung automatisiert

-       hat die Kernaufgaben des kleinen Einmaleins und einzelne weitere Einmaleinsaufgaben automatisiert (Kl. 2)

-       nutzt Zahlbeziehungen, Rechenstrategien, Rechengesetze zur Lösung von Aufgaben (z.B. Verdoppeln, Nachbaraufgaben, stellenweise, in mehreren Schritten rechnen, Tausch- und Umkehraufgabe nutzen)

 

Raum und Form (Geometrie)

 

-       kennt und benennt die Eigenschaften geometrischer Formen und Körper und wendet sie an

-       wendet geometrische Grundfertigkeiten an (Spiegeln, Zerlegen, Falten, Spannen)

-       zeichnet Figuren und Muster

 

 

 

Größen und Messen

 

-       verfügt über Größenvorstellung

-       stellt Größen dar

-       geht mit Größen rechnerisch um

-       erschließt und löst Sachaufgaben

 

Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten

 

-       sammelt Daten aus der Lebenswirklichkeit und stellt sie in Diagrammen und Tabellen dar

-       entnimmt und nutzt Daten aus Kalendern, Diagrammen und Tabellen

-       bestimmt Anzahl von Möglichkeiten bei einfachen kombinatorischen Aufgaben

 

 

 

 

 

Kompetenzerwartungen im Fach Englisch

 

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- zeigen Interesse am Englischunterricht

- bringen sich aktiv in das Unterrichtsgeschehen ein

- verstehen einfache Hörtexte

- verstehen und benutzen einfache Redewendungen

- merken sich Wörter und geben diese wieder

- singen Lieder mit vollständigem Text mit

- sprechen geübte Gedichte

- sprechen Wörter zunehmend richtig aus

- erkennen das Schriftbild bekannter Wörter wieder

- benennen und beschreiben Personen, Gegenstände und Orte

- spielen kurze geübte Dialoge nach

 

 

 

 

 

 

Kompetenzerwartungen im Fach Kunst

 

 

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

 

Die Schülerin / der Schüler

 

-       zeigt Neugier, Offenheit und Experimentierfreude

-       geht sachgerecht mit Material und Werkzeug um

-       setzt Aufgabenstellungen themengerecht und kriteriengebunden um

-       entwickelt themengebunden individuelle Ideen und setzt sie ausdrucksstark um

-       betrachtet Kunstwerke und reflektiert über künstlerische Lösungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kompetenzerwartungen im Fach Musik

 

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

 

 

Musik machen

 

-       singt in der Gruppe einstimmig sicher mit.

-       setzt die Stimme kreativ zur musikalischen Gestaltung ein.

-       nutzt elementare Instrumente zur rhythmischen Begleitung und einfachen klanglichen Gestaltung.

 

Musik hören und Musik umsetzen

 

-       hört unterschiedlicher Musik zu.

-       lässt Musik auf sich wirken und setzt sie in Bewegung, Sprache und Zeichen um

-      erkennt sicher die im Unterricht vorgestellten Instrumente.

 

Sich über Musik verständigen

 

-       verständigt sich über Musik und teilt die eigene Meinung mit.

 

 

 

Kompetenzerwartungen im Fach Evangelische Religionslehre

 

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

 

-       arbeitet aktiv und interessiert mit (mündlich, schriftlich, kreativ-gestalterisch, praktisch handelnd)

-       lässt sich auf religiöse Inhalte und Ausdrucksformen ein (z.B. Stilleübungen, Gebetsformen, Rollenspiele, gestalterische Aufgaben…)

-       kann Geschichten und biblische Erzählungen erfassen und in verschiedenen Formen (s.o.) wiedergeben

-       kann sich in Menschen und ihre Gefühle hineinversetzen und dies sprachlich und/oder in anderen Formen ausdrücken

-       entwickelt Ideen und aktive Beiträge für ein gutes Miteinander in der Klasse/Schule/Familie

-       zeigt Sorgfalt/Ausdauer/Kreativität bei der Erstellung von Produkten (Bilder, Bastelarbeiten, Plakate, Ausstellungen, Heftgestaltung…)

Kompetenzerwartungen im Fach Sachunterricht

 

 

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

 

- bringt sich in das Unterrichtsgeschehen ein

- entwickelt eigene Fragen zu einem Thema

- sammelt und nutzt Materialien sachgerecht

- stellt Vermutungen an

- kann Experimente durchführen

- kann Erkenntnisse beschreiben und erklären

- kann Ergebnisse präsentieren

 

 

 

 

 

Kompetenzerwartungen im Fach Sport

 

 

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

 

Die Schülerin / der Schüler

 

-       nimmt den eigenen Körper wahr und entwickelt Bewegungssicherheit

-       zeigt sich anstrengungsbereit und ausdauernd

-       beachtet vereinbarte Regeln

-       verhält sich teamfähig und fair

-       setzt vorgegebene Bewegungsaufgaben um

-       reflektiert Situationen und bringt Verbesserungsvorschläge ein

-       erprobt Bewegungsmöglichkeiten auch mit Materialien und an Sportgeräten

-       entwickelt eigene Spielideen und trifft Vereinbarungen zur Umsetzung

 

-       entwickeln Bewegungskönnen in den angebotenen Sportbereichen:

 

o   Spielen – Sportspiele mit Regelstrukturen

o   Bewegen an Geräten

o   Laufen, Werfen, Springen

o   Gleiten, Fahren, Rollen

o   Gestalten, Tanzen, Darstellen

o   Kräfte messen, Ringen, Kämpfen

o   Freies Spiel in vorbereiteter und offener Umgebung